IT-Strafrecht

Die Verwendung elektronischer Arbeitsmittel und der Umgang mit Daten gehören heute zum Alltag - im Wirtschaftsleben ebenso wie im privaten Bereich. Dies gilt in besonderem Maße für das Internet, dessen weitgehende Freiheit von staatlicher Regulierung einerseits zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten eröffnet, andererseits aber auch Missbrauch befördern kann.

Neben den originär datenbezogenen Straftatbeständen wie dem Ausspähen von Daten (§ 202 a StGB), der Datenveränderung (§ 303 a StGB) und der Computersabotage (§ 303 a StGB) erlangt das IT-Strafrecht vor allem dort Bedeutung, wo herkömmliche Straftaten mittels des Internet begangen werden. Dies betrifft ebenso die Verletzung von Urheberrechten wie Straftaten gegen persönliche Rechte und Geheimnisse und insbesondere Betrugsvorwürfe im Bereich des sog. E-Commerce (e-Bay-Betrug). Strafrechtliche Vorwürfe können sich dabei nicht nur gegen den Nutzer elektronischer Daten richten, sondern u.U. auch gegen den sog. Provider.

Nicht selten beruhen strafrechtliche Ermittlungsverfahren im Bereich des IT-Strafrechts auf mangelndem Verständnis für die technischen Zusammenhänge seitens der Ermittlungsbehörden. Die Verteidigung in IT-Strafsachen setzt deshalb zuallererst fundierte Kenntnisse der technischen Grundlagen voraus. Sie erfordert überdies einen sicheren Umgang mit den zugrundeliegenden außerstrafrechtlichen Regelungen (TMG).

Prof. Dr. Dr. Alexander Ignor, Jörg Rehmsmeier und Kai Peters verfügen über reichhaltige Erfahrungen im Bereich des IT-Strafrechts, sowohl als Individualverteidiger als auch als Berater von Unternehmen, die Opfer von IT-Straftaten geworden oder sonst ins Visier strafrechtlicher Ermittlungen geraten sind.